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Veröffentlicht: 27/07/2026

Warum fügen Anleger alternative Anlagen einem diversifizierten Portfolio hinzu?

Anleger fügen alternative Anlagen hauptsächlich zur Diversifikation in ein Portfolio ein: um das Engagement auf Vermögenswerte zu verteilen, die nicht alle gleich auf dieselben wirtschaftlichen Ereignisse reagieren. Dies garantiert weder bessere Renditen noch schützt es vor Verlusten, kann aber das Gesamtrisikoprofil eines Portfolios verändern.

Unterschiedliche Renditetreiber

Aktien reagieren auf Unternehmensgewinne und Wirtschaftswachstum; Anleihen reagieren auf Zinssätze und Kreditbedingungen. Alternative Anlagen wie Kunst, Whisky oder Uhren reagieren stattdessen auf Faktoren wie Seltenheit, Sammlernachfrage, Künstler- oder Markenreputation und kulturelle Trends – Treiber, die weitgehend unabhängig von Quartalsberichten oder Zentralbankentscheidungen sind.

Korrelation mit traditionellen Märkten

Da sich ihre Preistreiber unterscheiden, zeigten viele alternative Anlagen historisch eine geringe oder inkonsistente Korrelation zu Aktien- und Anleihemärkten. Geringe Korrelation bedeutet, dass sich die Preisbewegungen eines Vermögenswerts nicht eng am breiteren Markt orientieren – es bedeutet nicht, dass ein Vermögenswert nicht an Wert verlieren kann, und Korrelationen können sich in Stressphasen des Marktes ändern.

Volatilitätsprofil

Alternative Anlagen sind nicht zwangsläufig weniger volatil als Aktien; ihre Volatilität wird vielmehr anders gemessen, da es keinen täglichen Marktpreis gibt. Werte werden meist in festgelegten Abständen auf Basis vergleichbarer Verkäufe oder Expertengutachten überprüft, wodurch ein Vermögenswert zwischen den Bewertungszeitpunkten stabiler erscheinen kann, als er tatsächlich ist.

Illiquidität ist Teil des Kompromisses

Die geringere Korrelation zu öffentlichen Märkten geht meist mit geringerer Liquidität einher: Alternative Anlagen lassen sich in der Regel nicht sofort verkaufen, und einen Käufer zu finden, kann je nach Kategorie und Marktlage Wochen, Monate oder länger dauern.

Eine moderate Allokation, kein Ersatz

Die meisten Anleger, die alternative Anlagen nutzen, betrachten sie als Ergänzung zu einem Kernportfolio aus Aktien, Anleihen und Bargeld – eine moderate Allokation zur Diversifizierung der Renditequellen, nicht als Ersatz für eine traditionelle Anlagestrategie.

Garantiert die Beimischung alternativer Anlagen ein geringeres Portfoliorisiko?

Nein. Diversifikation kann die Konzentration auf eine einzelne Anlageklasse verringern, beseitigt jedoch nicht das Verlustrisiko, und alternative Anlagen bergen eigene spezifische Risiken, einschließlich Illiquidität und Bewertungsunsicherheit.

Kapital ist Risiken ausgesetzt. Diversifikation garantiert weder Gewinn noch Schutz vor Verlust. Prognosen und Korrelationsmuster basieren auf historischen Daten und sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Bitte prüfen Sie die vollständigen Anlageunterlagen, bevor Sie investieren.

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Aurelio Image CEO

Aurelio

CEO & Mitgründer